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Mit der Unterstützung von 6000 EUR ermöglicht die Dr. Marianne Fremgen – Stiftung Cura Helvetica die Anschaffung einer mongolischen Jurte und sorgt so für eine Verbesserung der ganzjährigen Betreuung von Kindern eines Waldkindergartens.

Waldkindergärten haben es besonders in Rheinland-Pfalz schwer, da es dort keine öffentliche Förderung gibt. Doch gerade ein Waldkindergarten bietet den Kindern eine pädagogisch wertvolle und nachhaltige Entwicklung und trägt entscheidend dazu bei, dass Selbstbewusstsein, soziale Kompetenz und viele weitere wichtige Bereiche bei Kindern gefördert werden, was in der heutigen Welt der Konsum- und Medienüberflutung oder übertriebener Leistungsanforderungen lange nicht mehr selbstverständlich ist.

Quelle: © Björn Snoek - www.gesundes-laecheln.de

Gruppenstunden draußen gefallen Kindern gut.(Quelle: © Björn Snoek – www.gesundes-laecheln.de)

Im Waldkindergarten sind die Kinder täglich in der Natur und im Wald unterwegs, entdecken viel, erfahren Freundschaften und lernen miteinander, sowie von und in der Natur. Bei schlechter Witterung ist natürlich auch eine schützende Unterkunft (oft durch einen Bauwagen) gegeben, aber in größeren Gruppen und für längere Aufenthalte ist das nicht optimal. Der Waldkindergarten mit dem lustigen Namen ‚Elfetrippelsche e.V.‘ (der Name leitet sich aus dem bekannten Pfälzer Fabeltier ab) hat hier seit seiner Gründung 2001 aus selbst gesparten Mitteln und mit Unterstützung von Eltern schon einiges erreicht und verschiedene Behausungen anderer Kulturen für die Kinder errichtet. Beim Bau einer afrikanischen Lehmhütte oder einer chilenischen Rukka zusammen mit Mitgliedern dieser Volksstämme haben die Kinder so auch noch viel Kulturelles erleben können.

Der größte Traum der Gründerin und Leiterin des Waldkindergartens, Jutta Messing-Jörg, ist seit vielen Jahren eine original mongolische Jurte, da diese Zeltform nicht nur viel von der mongolischen Kultur transportiert, sondern auch durch die doppelwandige Bauform, das verwendete Material und einen darin befindlichen Ofen ganzjährig genutzt werden kann.

„Gerade in der nass-kalten Winterzeit ist es gut, dass die Kinder sich auch mal aufwärmen können.“ sagt Frau Messing Jörg und fügt mit einem Grinsen hinzu „Gerade in der Anfangszeit haben wir es schon erlebt, dass der heiße Tee in den Sigg-Flaschen nach kurzer Zeit gefroren war. Auch an solchen Tagen ist eine beheizbare Jurte etwas ganz Besonderes.“

Frau Dr. Fremgen freut sich, dass sie mit der Unterstützung einen Beitrag leisten kann und wird sich auch weiterhin für Kinder und Jugendliche und für deren Entwicklung einsetzen.

Quelle Beitragsbild: © Frank Voßen – www.jurte.info